Evolutionsstufen der Telefonie
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Hybrides Arbeiten bedeutet für Unternehmen, dass Mitarbeitende flexibel zwischen Büro, Homeoffice und mobilen Arbeitsorten wechseln können. Nicht immer sind alle Teammitglieder gleichzeitig vor Ort. Dadurch entstehen neue Anforderungen an die Unternehmenskommunikation: Geschäftliche Telefonie darf nicht mehr an einen festen Standort, einen bestimmten Arbeitsplatz oder ein einzelnes Endgerät gebunden sein, sondern muss standortunabhängige Erreichbarkeit ermöglichen.
Gleichzeitig bleibt die Telefonie ein wichtiger Kommunikationskanal, wenn es um Verbindlichkeit und schnelle Klärung geht. Damit sie auch in hybriden Arbeitsmodellen zuverlässig funktioniert, braucht es Skalierbarkeit, Transparenz und klare Regeln für die Steuerung sowie ein umfassendes Rechte- und Rollenkonzept.
Klassische, standortgebundene Telefonanlagen bilden diese Realität nur unzureichend ab: Nebenstellen sind an physische Anschlüsse gebunden, wodurch Erreichbarkeit faktisch am Büroarbeitsplatz hängt. Das erschwert Schichtmodelle, Vertretungen und Rotationen, da Durchwahlen nur mit zusätzlichem Aufwand angepasst und verändert werden können. Anrufe landen häufig entweder bei abwesenden Ansprechpartnern, in unspezifischen Sammelpostfächern oder Klingeln einfach durch. Die Steuerung von Servicezeiten wird dadurch ungenau und hängt stark von internen Abstimmungen sowie von einzelnen Mitarbeitenden vor Ort ab.
Sobald ein Teil der Belegschaft regelmäßig außerhalb des Büros arbeitet, steigt die Komplexität zur Steuerung weiter an. Anrufe müssen dann nicht mehr einzelnen Nebenstellen, sondern Teams, Funktionen oder Zeitfenstern zugeordnet werden. Klassische Telefonie ist dafür nur begrenzt ausgelegt. Verfügbarkeiten und Weiterleitungen lassen sich in den meisten Fällen nicht flexibel genug abbilden oder zentral steuern.
Auch die Auswertung bleibt eingeschränkt. Konventionelle Telefonielösungen erfassen primär Leitungen und Geräte, nicht jedoch die natürliche Person, Abläufe im Team oder Teamstrukturen. Dadurch fehlen belastbare Daten, um Engpässe, Lastspitzen oder wiederkehrende Probleme systematisch zu erkennen und zu beheben.
In der Administration zeigt sich ein ähnliches Bild. Änderungen an Nebenstellen, Rufgruppen oder Standorten erfordern oft Eingriffe in die Anlage oder externe Dienstleister. Das verlangsamt Anpassungen und erschwert es, auf neue Anforderungen schnell zu reagieren. Telefonie wird so zum limitierenden Faktor, wenn sich Organisationen weiterentwickeln. Ebenso sinkt die Motivation der zuständigen Personen, um gewünschte und notwendige Änderungen vorzunehmen.
So entsteht eine Infrastruktur, die auf feste Arbeitsplätze und stabile Strukturen ausgelegt ist. Sie passt nur begrenzt zu flexiblen Arbeitsmodellen, in denen sich Teams, Rollen und Arbeitsorte regelmäßig ändern. Damit lassen sich neue Mitarbeitende nur schwer begeistern. Zukunftsfähige Telefonie muss daher nicht mehr an einzelne Geräte geknüpft, sondern an Funktionen, Prozesse und Erreichbarkeit ausgerichtet sein.
Der reputatio CallManager verbindet Telefonie mit den Anforderungen hybrider Arbeitsmodelle. Er schafft eine zentrale Grundlage für Erreichbarkeit, Rufsteuerung, Zusammenarbeit, Transparenz und Skalierung, ohne dass diese Aufgaben an einzelne Geräte oder feste Standorte gebunden sind. Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Nebenstelle.
Hybride Teams müssen unter denselben geschäftlichen Kontaktdaten erreichbar bleiben, unabhängig davon, ob jemand im Büro, im Homeoffice oder unterwegs arbeitet.
Der CallManager ermöglicht die zentrale Verwaltung von Nebenstellen und die Nutzung derselben Rufnummer auf verschiedenen Endgeräten an flexiblen Standorten. So bleibt die Durchwahl und die zugeordneten Teams als feste geschäftliche Identität erhalten, ungeachtet des Arbeitsortes.
Kunden erwarten verlässliche Erreichbarkeit und klare Abläufe. Der CallManager bildet Rufgruppen, Warteschlangen und Vertretungsregeln so ab, dass Anrufe nach festen Regeln verteilt und ausgewertet werden können.
Standort, Arbeitsort oder Abwesenheit einzelner Personen, sowie die Nutzung der unterschiedlichen Geräte, die einer Person zugeordnet sind, ändern daran nichts.
In hybriden Teams sind Übergaben, Rückrufe und Weiterleitungen Teil des Tagesgeschäfts. Der CallManager bündelt diese Funktionen in einer Plattform und macht sie sowohl im Büro als auch remote einheitlich und mit vordefinierten Prozessen nutzbar. Das reduziert manuelle Umwege und vereinfacht interne Abstimmungen. Jeder weiß, ob ein Rückruf bereits durch einen Teamkollegen erfolgt ist oder ob der Kunde noch kontaktiert werden muss.
Das schafft Transparenz im Team und vermeidet unnötige Abstimmungen.
Mit hybriden Arbeitsmodellen steigen auch die Anforderungen an die zentrale Verwaltung der Telefonie. Umso wichtiger ist es, dass Einstellungen nicht an einzelnen Endgeräten oder Standorten gepflegt werden müssen.
Über den CallManager lassen sich Rufgruppen, Weiterleitungen, Ansagen, Servicezeiten und Berechtigungen zentral verwalten. Änderungen können damit unternehmensweit vorgenommen werden, ohne jede lokale Telefonanlage einzeln konfigurieren zu müssen. Gerade bei mehreren Standorten reduziert das den administrativen Aufwand und sorgt dafür, dass einheitliche Vorgaben überall gelten.
Wenn Mitarbeitende von unterschiedlichen Standorten, im Homeoffice oder mobil arbeiten, müssen Sicherheits- und Datenschutzanforderungen unabhängig vom jeweiligen Arbeitsort berücksichtigt werden. Für die Telefonie bedeutet das unter anderem, Zugriffsrechte und Funktionen kontrolliert zu vergeben und technische Einstellungen zentral zu steuern.
Der CallManager wird in zwei deutschen Rechenzentren betrieben. Die ISO-27001-zertifizierte Umgebung und die Datenhaltung in Deutschland schaffen dabei wichtige Voraussetzungen, um Anforderungen an Datenschutz, Informationssicherheit und interne Compliance-Vorgaben zu unterstützen.
Bei hybriden Arbeitsmodellen endet die Absicherung jedoch nicht bei der Telefonie. Wenn Mitarbeitende von unterschiedlichen Orten auf E-Mails, Dateien und Microsoft-365-Anwendungen zugreifen, müssen auch diese Kommunikationswege berücksichtigt werden. Dazu gehören beispielsweise der Schutz der E-Mail-Kommunikation vor Phishing und Ransomware, die Sicherung und Wiederherstellung geschäftskritischer Daten sowie die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für mögliche Angriffe.
Teams verändern sich, Standorte kommen hinzu oder fallen weg, und Rufgruppen müssen temporär angepasst werden. Der CallManager ist dafür ausgelegt, Nutzer, Gruppen und Standortrufnummern in der Cloud zu halten und per Konfiguration zuzuweisen. Das senkt den Aufwand bei organisatorischen Änderungen und hält die Telefonie anpassungsfähig.
Wird beispielsweise ein Standort geschlossen, können Mitarbeitende und Rufnummern anderen Standorten zugeordnet werden, ohne die Telefonie neu aufbauen zu müssen. So lässt sich die bestehende Telefonie flexibel an organisatorische Veränderungen anpassen.
Der Unterschied liegt damit nicht in einzelnen Funktionen, sondern in einer Telefonie, die mit verteilten Strukturen, wechselnden Rollen und dynamischen Arbeitsmodellen umgehen kann.
Hybrides Arbeiten erfordert nicht nur eine Telefonielösung, die unabhängig vom Arbeitsort funktioniert. Auch der Wechsel dorthin muss sich in den laufenden Betrieb integrieren lassen. Schließlich kann die bestehende Telefonanlage nicht einfach abgeschaltet werden, während Rufnummern, Rufgruppen und Abläufe neu eingerichtet werden.
Daher ist der erste Schritt Richtung Migration eine Bestandsaufnahme. Hier schauen wir uns detailliert an, welche Rufnummern und Nutzer es gibt. Wie Anrufe im Unternehmen bisher verteilt werden und welche Rufgruppen, Weiterleitungen und Servicezeiten zu berücksichtigen sind. Auf dieser Basis lässt sich der spätere Callflow planen und im CallManager abbilden.
Nach der Bestandsaufnahme wird die neue Umgebung eingerichtet und parallel zur bestehenden Telefonanlage in Betrieb genommen. Mit unserem Shadow-Rufnummern-Konzept können einzelne Nutzer, Teams oder ganze Standorte bereits über den CallManager telefonieren, bevor ihre bestehenden Rufnummern auf die neue Plattform portiert werden.
Dafür erhält der jeweilige Nutzer vorübergehend eine interne Shadow-Rufnummer. Eingehende Anrufe auf der gewohnten Rufnummer werden von der bestehenden Telefonanlage dorthin weitergeleitet. Bei ausgehenden Gesprächen signalisiert der CallManager weiterhin die bekannte Rufnummer. Für Anrufer und Gesprächspartner ändert sich dadurch nichts.
So lässt sich die neue Telefonie Schritt für Schritt im Arbeitsalltag testen. Die Umstellung kann bis auf einzelne Nutzer herunter erfolgen und bei Bedarf kann jederzeit auf die bisherige Anlage zurückgeschaltet werden. Erst wenn die neue Umgebung vollständig eingerichtet und getestet ist, werden die Rufnummern auf die CallManager-Plattform portiert und die alte Telefonanlage kann außer Betrieb genommen werden.
Parallel dazu können Mitarbeitende mit den für sie relevanten Funktionen vertraut gemacht werden. Administratoren, Teamleiter oder Mitarbeitende in der Zentrale erhalten dabei andere Schulungsinhalte als Anwender, die den CallManager hauptsächlich für ihre tägliche Kommunikation nutzen.
Damit erfolgt der Wechsel zur Cloud-Telefonie nicht an einem einzigen Stichtag, an dem alles funktionieren muss. Bestehende und neue Telefonie laufen während der Migration parallel, bis die Umstellung abgeschlossen ist.
Wenn Sie Ihre Telefonie fit für hybrides Arbeiten machen möchten, begleiten wir Sie von der Bestandsaufnahme bis zur Inbetriebnahme des CallManagers – in einem Tempo, das zu Ihrer Organisation passt. Vereinbaren Sie jetzt Ihr persönliches und unverbindliches Beratungsgespräch!
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